Nachbarschaftsprobleme

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Hätte das nicht auch eine positive pädagogische Komponente
Das hat, so wie es ist, eine höchst wertvolle pädagogische Komponente. Man lernt Frustrationstoleranz, und das in Spielen Regeln gelten.
Hat bei meinem Sohn beim Mensch Ärgere Dich nicht schon ausgezeichnet funktioniert als er erst 4 Jahre alt war :cool:

Niemand braucht "Erziehung" weil er Plündert, denn das ist ein gewolltes Spielelement, und dass Du die Schärfe raus nimmst sehe ich nicht, so lange Du so argumentierst.
 
Spielfehler, der es Großen ermöglicht, ohne Aufwand über minimale Klicks hinaus, ohne Nachteile, auf Kosten neuer kleiner Spieler zu leben. Was ist daran gut, außer für die wenigen Profiteure natürlich.
Gott, was für für eine kleinliche Sichtweise, wenn der Plünderer sich da 100 Münzen oder Vorräte holt. Als wenn das bei Spielern die seit Monaten bzw. Jahren in ein und dem selben ZA sind was ausmacht. Die werden genug selber davon haben. Akzeptiert einfach das plündern zum Spiel gehört oder hört mit dem Spiel auf.
 
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Der nun sicher folgende (an dieser Stelle wohl obligatorische) Hinweis, man hätte sich vorher informieren können, ist realitätsfremd. Niemand liest mehrere hundert Seiten Anleitungen oder FAQs, geschweige denn mehrere tausemd Seiten im Forum, bevor er/ sie den ersten Pfahlbau errichtet.

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LG
Niemand muß tausend Seiten lesen.
Es reicht, während des Spielaufbaus (grüner Balken) die drunter stehenden Hinweise zu lesen.

Da wird tausendfach auf die Möglichkeit hingewiesen, daß "Plünderer" erscheinen könnten und die Stadt geschützt werden sollte :p
 
lass wertende Bezeichnungen wie "arglose Opfer". Es ist nur ein Spiel.
Der erste Satz meines Eingangsposts ist unter dem Eindruck dieses Threads entstanden. Daher auch die Schärfe.

Hier nicht von Opfern zu reden, wäre eine Verharmlosung der Straftatbestände Nötigung und Erpressung. Die Verbindung zum realen Leben besteht darín, dass "Echtgeld" eingesetzt werden kann und wird.
 
Der erste Satz meines Eingangsposts ist unter dem Eindruck dieses Threads entstanden. Daher auch die Schärfe.

Hier nicht von Opfern zu reden, wäre eine Verharmlosung der Straftatbestände Nötigung und Erpressung. Die Verbindung zum realen Leben besteht darín, dass "Echtgeld" eingesetzt werden kann und wird.
Wer so argumentiert hat im realen Leben nicht bloß ein Problem, du vermischt Spiel und Realität mit solch plumpen Sprüchen, da ist weiteres diskutieren total zwecklos.
 
Hier nicht von Opfern zu reden, wäre eine Verharmlosung der Straftatbestände Nötigung und Erpressung. Die Verbindung zum realen Leben besteht darín, dass "Echtgeld" eingesetzt werden kann und wird.
Stark, mit solchen Aussagen werden du und @ForgeS44 definitiv beste Freunde... Überhaupt in Verbindung mit einem Spiel über Straftatbestände aus dem "realen" Leben zu argumentieren ist vollkommen deplatziert. Das wird auch nicht dadurch legitimiert, dass einzelne Spieler Echtgeld für Premium-Währung einsetzen. Monopoly muss auch erst mit "Echtgeld" erworben werden. Deshalb ist es dennoch keine Nötigung oder Erpressung, wenn jemand auf eine meiner Straßen mit Hotel zieht.
Aber um das mal sachlich zu widerlegen: das "Opfer" kann Arglosigkeit nicht für sich beanspruchen, da dies voraussetzen würde, dass er/sie eine bevorstehende Gefahr nicht als solche erkennen könne/konnte. Durch das Freischalten von Militärtatktiken und damit verbunden "PvP-Kämpfe" muss dem Spieler/"Opfer" bewusst sein, dass er angegriffen werden kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Überhaupt in Verbindung mit einem Spiel über Straftatbestände aus dem "realen" Leben zu argumentieren ist vollkommen deplatziert. Das wird auch nicht dadurch legitimiert, dass einzelne Spieler Echtgeld für Premium-Währung einsetzen.
Leider teile ich deine Rechtsauffassung nicht. Wenn ein durch "Echtgeld" finanzierter Gegenstand durch Plünderung abhanden kommt, liegt ein Vermögensschaden vor. Werden "erspielte" Gegenstände geplündert, liegt kein wirtschaftlicher Schaden vor. Dieser Fall ist ohne rechtliche Relevanz.

Monopoly muss auch erst mit "Echtgeld" erworben werden. Deshalb ist es dennoch keine Nötigung oder Erpressung, wenn jemand auf eine meiner Straßen mit Hotel zieht.
Der Vergleich ist zwar lustig, aber dennoch falsch.

Aber um das mal sachlich zu widerlegen: das "Opfer" kann Arglosigkeit nicht für sich beanspruchen, da dies voraussetzen würde, dass er/sie eine bevorstehende Gefahr nicht als solche erkennen könne. Durch das freischalten von Militärtatktiken und damit verbunden "PvP-Kämpfe" muss dem Spieler/"Opfer" bewusst sein, dass er angegriffen werden kann.
Natürlich kann er/ sie die drohende Gefahr erkennen, das ist unbestritten. Es muss aber nicht so sein. Vor der Freischaltung von "Militärtaktiken" waren sämtliche Interaktionen mit MitspielerInnen konträrer (d.h. friedlicher) Natur.

Der nun sicher folgende (an dieser Stelle wohl obligatorische) Hinweis, man hätte sich vorher informieren können, ist realitätsfremd. Niemand liest mehrere hundert Seiten Anleitungen oder FAQs, geschweige denn mehrere tausemd Seiten im Forum, bevor er/ sie den ersten Pfahlbau errichtet.
 

nebularia

Moderatorin
Teammitglied
Ich möchte nochmal ausdrücklich darauf hinweisen. Das das Plündern im Spiel rein gar nichts mit der Realität zu tun hat. Es hat absolut keine rechtliche Relevanz.

Da Militärtaktiken doch sehr weit am Anfang des Spieles freigeschalten werden und die ganzen ZA danach auch auf Kampf ausgelegt sind. ist deine Annahme, das FOE auf Friedfertigkeit ausgerichtet ist falsch.

Daher bitte ich solche Unterstellungen zu lassen
 
Leider teile ich deine Rechtsauffassung nicht. Wenn ein durch "Echtgeld" finanzierter Gegenstand durch Plünderung abhanden kommt, liegt ein Vermögensschaden vor. Werden "erspielte" Gegenstände geplündert, liegt kein wirtschaftlicher Schaden vor. Dieser Fall ist ohne rechtliche Relevanz.
Da durch Diamanten/Echtgeld erworbene Gebäude oder Gegenstände nicht gestohlen werden können (oder ganz allgemein Gebäude oder Gegenstände, es sind nur einzelne Produktionen plünderbar) ist meine Argumentation komplett richtig. Deine Argumentation basiert auf Vorgängen, die im Spiel so nicht möglich sind.

Der Vergleich ist zwar lustig, aber dennoch falsch.
Weil? Wie schon obenstehend dargelegt ist deine Annahme falsch, somit ist der Vergleich sogar sehr zutreffend.

Es muss aber nicht so sein. Vor der Freischaltung von "Militärtaktiken" waren sämtliche Interaktionen mit MitspielerInnen konträrer (d.h. friedlicher) Natur.
Ändert aber nichts. Der Spieler kann dennoch keine Arglosigkeit für sich beanspruchen. Wenn du von "Opfern" sprechen willst, mach das gerne. Du hast aber Anfangs mehrmals von "arglosen Opfern" geschrieben, das ist schlichtweg nicht haltbar.

Der nun sicher folgende (an dieser Stelle wohl obligatorische) Hinweis, man hätte sich vorher informieren können, ist realitätsfremd. Niemand liest mehrere hundert Seiten Anleitungen oder FAQs, geschweige denn mehrere tausemd Seiten im Forum, bevor er/ sie den ersten Pfahlbau errichtet.
Trifft so halt auch einfach nicht zu. Zum einen ist dies in dem Umfang nicht nötig, zum anderen ist das deine ganz subjektive Wahrnehmung. Vor jedem Spiel sollte man sich mit dem grundlegenden Regelwerk vertraut machen. Wer dies nicht tut, kann im Nachgang nicht für sich beanspruchen, dass dies "realitätsfremd" wäre. Schon einmal von Dungeons & Dragons gehört? Das Spiel ist derart komplex, dass es ganze Bücher dazu gibt. Das Spiel hat eine weltweite Community, ergo gibt es sogar sehr viele Menschen, die mehrere hundert Seiten lesen, um sich ein Spiel anzueignen ;)

Sonst wurde hier eigentlich schon alles gesagt.
Auch ich war nach den ersten Plünderungen empört und gebe offen zu, auch die ein oder andere böse Nachricht an Plünderer versendet zu haben ;) Mit den diversen Tipps und dem neuen Galataturm hat sich dieses "Problem" jedoch stark verringert. Das Spiel aufzugeben nur weil mir jemand zum Start ein paar Münzen, Güter oder Vorräte gestohlen hat, habe ich aber tatsächlich nie in Betracht gezogen. Wenn dies für jemanden wirklich eine Belastung ist, ist er in diesem Spiel leider auch einfach definitiv falsch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dieser Umstand darf wohl gertrost als demotivierend bezeichnet werden und spricht m.E. gegen FOE.
Demotivierend vielleicht. Aber es spricht sicherlich nicht gegen FoE denn es ist ein Teil dacon.
Ich finde es einfach schade, dass fast 20% auf meiner Freundschaftsliste nach den ersten Plünderungen offensichtlich das Spiel verlassen haben. Das muss einfach nicht sein.
Doch das muss tatsächlich sein und ist auch richtig so. Das mache ich auch bei vielen Dingen so. Ich schaue es mir einmal an und wenn ich etwas anderes erwartet habe oder mir etwas nicht gefällt dann lasse ich es eben wieder sein. Es kann nicht jeder wünsch dir was machen und das Spiel nach seinen Wünschen anpassen lassen. Wer Farmerama erwartet ist hier einfach falsch und muss eben das Spiel wieder aufhören. Das finde ich jedenfalls korrekter als zu fordern, dass das Spiel doch gefälligst sich an die eigenen Bedürfnisse anzupassen hat.
 
Leider teile ich deine Rechtsauffassung nicht. Wenn ein durch "Echtgeld" finanzierter Gegenstand durch Plünderung abhanden kommt, liegt ein Vermögensschaden vor.
Dann schauen wir mal:

§ 242 - StGB
Diebstahl


(1) Wer eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.

Also:
Handelt es sich um bewegliche Sachen? Nein
Handelt es sich um Sachen im Sinne des StGB? Nein
Ist es rechtswidrig? Nein, da vom Spiel so vorgesehen
Können durch Echtgeld Gegenstände im Spiel erworben werden? Nein.

Sieht von der juristischen Seite schlecht für Dich aus.
 
Danke für den Link, ich kannte den Thread noch nicht und habe mich beim Lesen prächtig unterhalten.
Dito.

Nachdem ich letztens noch die Klage von Bogdan abgewehrt habe, will mich jetzt Karl der Krumme vor den Kadi zerren. Dabei mach ich doch nur alles nieder was auf der KdK rot ist. Aber so ist das wohl, wenn man in blindem Gehorsam so ziemlich alles tut was, was die Questgeber einem auftragen.

Aber ich mache aus Northburg einfach Nordberg, dann bin ich der nackten Kanone und sage einfach was für ein lupenreiner Troll.
 
Zumal es ja offensichtlich genug Spieler gibt denen es gefällt, wie es ist. Sonst wäre ja gar keiner meiner da....
Nach der Logik gefällt auch der Zoom nach den Produktionen, schließlich noch alle dabeigeblieben.
Statistiken und letzte Weisheit hat keiner, nur jeder Meinungen, mit denen man trotz 'offensichtlich' aber offensichtlich auch völlig falsch liegen kann.

Was bleibt an Fakten?
- 90%+ plündern nicht.
- Konzipiert war es zu einer Zeit als die Umstände anders waren.
- Genutzt wird es in den ersten Zeitaltern überwiegend verzerrend von großen Spielern, ohne Kosten.
- Beschwerde-Threads wie diese hier.

Daraus kann man natürlich schließen dass das ein allgemein begrüßtes Spielelement ist, jede Meinung muss irgendwo wachsen. ;)
Oder eben dass aus anderen Gründen im Spiel geblieben wird, die Bugs/ störende Elemente von Zoom bis Plündern halt hingenommen werden.
Genau weiß es keiner, Umfrage im Spiel wäre jederzeit möglich.

Man kann ja noch andere Gründe anführen, das berühmte 'ist in den Regeln, basta', für Inno vieleicht nach irgendeiner Rechnung finanziell attraktiv, aber 'gefällt' ist wiederum ein Argument welches auf wackligen Füßen steht, sofern auf mehr als die wenigen Profiteure bezogen..
 
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