Feedback Gilden-Gefechte

  • Themenstarter DeletedUser55420
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Ich hatte Krähs Beitrag als grundsätzliche Kritik aufgefasst (und offenbar andere auch). Kräh kritisiert, dass es -so wie es ist- nicht gut ist.
Sicher?
Denn das hat er auch gesagt:

Das Problem sind nicht die Gildengefechte. Habe ich nicht gesagt, eher im Gegenteil. Ich finde sie gut, auch so wie sie sind.
Lies dir mal seine Beiträge nochmals durch. Diesmal in dem Wissen, was er zum Schluss gesagt hat.
Das erklärt sehr gut den Widerstand gegen sämtliche Kritik - und nein. Die Hauptkritik richtet sich nicht gegen Innos GG Design, sondern gegen die Spieler. Spieler, die die Spielmechanik nutzen.

Nun gibt es 2 Möglichkeiten:
1) Man nutzt sie aktiv zu seinen Gunst und blockiert alle Reformversuche - also Weg Kräh und noch ein paar andere.
2) Man versucht die Spielmechanik so zu verändern, dass sie weniger einseitig abläuft - was die Mehrheit der Spieler in diesem Thread wünschen.
 

Beelzebob666

Finsteres Genie
3 Gebiete vergünstigt erobern können, über 10 Tage wo es die Gilde nur einmalig Güter kostet?
Wow, hier denkt jeder an seinen Vorteil.
Wo ist dies eine Verbesserung oder gar das geforderte Balancing?
Die Idee, Zermürbungsanstieg aus dem Startgebiet heraus zu verringern beruht im Wesentlichen auf dem Problem, dass viel zu schwache Gilden mit viel zu starken Gilden in ein Gefecht gesteckt werden, was besonders in der Dialiga bzw. der 1000LP "Klasse" auffällig ist. In derartigen Gefechten werden die kleineren Gilden bestraft, weil sie aufgestiegen sind - und das zum Teil um einen Faktor 10 was die persönlichen Gewinne im Vergleich zur Vorsaison angeht - und das einfach nur weil sie keine Chance habe an Provinzen mit mehreren Bauplätzen zu kommen.

Die echte Lösung für das Problem ist es das Matchmaking zu verbessern - wenn dies zu schwer ist, ist die o.g. Idee zumindest eine Möglichkeit, die Strafe für den Aufstieg etwas abzumildern.
 
Sicher?
Denn das hat er auch gesagt:
Ich finde sie gut, auch so wie sie sind.
Ich kritisiere die Gildengefechte, deren Einführung, deren Gestaltung und wie sie genutzt werden. In dem Satz ist ein Komma, Satzzeichen. Dadurch ergibt sich ein Sinn: Ich finde die Gildengefechte gut, (nach dem Komma kommt eine rhetorische Pause, habe ich im Deutschuntericht gelernt) auch so wie sie sind. Da steht nix von weil oder so.
Wenn ich in der überlegenen Position spiele, habe ich viele Vorteile, wenn in den meisten Welten mit der Gilde an den Rand gedrückt werde, habe ich Nachteile.
Und stell Dir vor, ich finde beides gut.

Ich habe erlebt, wie man von um die Platz 100 nur durch aktives Abwerben von Kämpfern eine Gilde in die Top 10 bringt.
Habe genauso erlebt, wie von einer um den Platz 50 stehenden Gilde mit wasweißich für Versprechen die starken Kämpfer, die viele Güter für die Gildenkasse brachten, abgeworben werden und die Gilde so immer schwächer wurde.
Die heute so überragenden Gilden sind dies, weil sie sich sehr aktiv gekümmert haben, nach da oben zu kommen. Das werde ich ihnen nicht vorwerfen, weil jeder, der meint dass er nicht genug abbekommt, kann sich ja in einer dieser Gilden bemühen.
Ich bin der Meinung, dass nicht die Liga-Einteilung, Matchmaking oder die Gildengefechte selbst daran schuld sind, sondern die Spieler.

Ist übrigens mit der Arche das gleiche. Auch ich snipe bei anderen, was die Arche erst ermöglicht und die Spieler erfunden haben.
 
Ich bin der Meinung, dass nicht die Liga-Einteilung, Matchmaking oder die Gildengefechte selbst daran schuld sind, sondern die Spieler.

Ist übrigens mit der Arche das gleiche. Auch ich snipe bei anderen, was die Arche erst ermöglicht und die Spieler erfunden haben.
In Bezug auf seltsame Absprachen, die das ganze System ad absurdum führen ("Schachbrettmuster" bspw.), gebe ich dir recht. Das die Spieler eine Spielmechanik so nutzen, wie sie aber nun einmal entwickelt wurde, kann man keinem Spieler anlasten. Tatsache ist doch, dass die Spielmechanik - vor allem im Matchmaking - offenkundige Schwächen aufweist. Diese kann man nicht einfach mit dem Verweis abwälzen, dass die Spieler diese ja nicht nutzen müssten.

Der Vergleich mit der Arche hinkt hier ein wenig. Ich gehe fest davon aus, dass die Entwickler bei Inno durchaus wussten, was sie da mit der Arche implementieren. Der Begriff "snipen" wurde vielleicht durch die Spielerschaft erfunden, die Möglichkeit gewinnbringend in LGs einzuzahlen ist aber ganz offensichtlich gewünscht und prinzipiell auch schon vorher möglich gewesen - ganz im Gegensatz zu manchen Ausformungen in den GG...
 
Zuletzt bearbeitet:
Mittlerweile ist hier aus teils berechtigter Kritik und teils guten Vorschlägen nur noch Rumgejammere und Rumgemotze geworden.

Jeder hat die Möglichkeit in großen und starken Gilden mitzuspielen, oder sie selbst alternativ zu erschaffen.

Nur weil man selbst (und teils auch die ganze Gilde) völlig ohne Plan und/oder Motivation ist - sind die die es besser machen dann die Bösen und Schlechten (böse Absicht Belohnungen zu bekommen) .

Wer 24 Stunden auf den Ertrag seines Gebäudes wartet ist lieb und gut -- wer irgendwo kämpfen geht und Ertrag hat --- ist aber sooooo was von Bööööse :))

Jeder hier hat die gleichen Möglichkeiten - ich finde es gut, wenn es Kritik gibt um die Spieleigenschaften immer besser zu machen --- über diese Kritik sind wir aber seit ca. 160 Seiten hinaus und es werden fast nur noch die anderen Spieler kritisiert - als ob irgendwer in den Top 10 was geschenkt bekommen hätte..........................jämmerlich :-(
 
Mittlerweile ist hier aus teils berechtigter Kritik und teils guten Vorschlägen nur noch Rumgejammere und Rumgemotze geworden
Beispiel?

Jeder hat die Möglichkeit in großen und starken Gilden mitzuspielen, oder sie selbst alternativ zu erschaffen
Nein.

Nur weil man selbst (und teils auch die ganze Gilde) völlig ohne Plan und/oder Motivation ist - sind die die es besser machen dann die Bösen und Schlechten (böse Absicht Belohnungen zu bekommen) .
Unterstellung.

Wer 24 Stunden auf den Ertrag seines Gebäudes wartet ist lieb und gut -- wer irgendwo kämpfen geht und Ertrag hat --- ist aber sooooo was von Bööööse :))
Wo steht das denn bitte?
 
Ich habe in diesem Jahr relativ viel Zeit investiert, um unsere Gilde zu einer guten Gefechtsgilde zu machen.
Was muss man dafür haben? Man muss groß sein (möglichst 80 Gildies), viele Archen haben die Güter produzieren und viele Kämpfer die diese Güter im Gefecht verballern.

Warum habe ich das gemacht: Weil Gildengefechte das mit grossem Abstand beste Feature im Spiel sind.
Das erste Feature wo man echtes Teamplay benötigt und auch noch viele, viele Belohnungen bekommt.

Wenn man also gute Spieler, die schnell aufsteigen wollen, an sich binden will, dann muss man eine gute Gefechtsgilde sein.

Was ist "gut"?
Top 3 muss man dabei gar nicht sein, das ist E-Leistungssport. Aber man sollte bei uns in Greifental als Gilde 50.000+ Kämpfe schaffen und Sektoren zügig einnehmen können, damit man im Zentrum mitspielen kann. Dann hat man im 1000 MMR Gefecht Spaß und spielt mit.

Ich habe durchaus Verständnis für kleine Gilden, die in den 1000 MMR Gefechten "leiden".
Da waren wir auch mal dabei, das ist keine acht Monate her.

Was mich stört ist lediglich, dass die meisten nur rumnörgeln und Änderungen haben möchten, die ihnen persönlich angenehm sind.
Da Inno solch ein erfolgreiches Feature nicht ohne weiteres ändern wird, ist in meinen Augen der richtige Weg sich selbst zu ändern. Sich anzupassen.
 
Ich habe in diesem Jahr relativ viel Zeit investiert, um unsere Gilde zu einer guten Gefechtsgilde zu machen.
Gratuliere! Das war sicherlich nicht einfach.

Was mich stört ist lediglich, dass die meisten nur rumnörgeln und Änderungen haben möchten, die ihnen persönlich angenehm sind.
Worauf beziehst du dich denn genau? Die Forderung nach Einteilung in Gildengrößen?

Da Inno solch ein erfolgreiches Feature nicht ohne weiteres ändern wird, ist in meinen Augen der richtige Weg sich selbst zu ändern. Sich anzupassen.
Woran machst du fest, dass es erfolgreich ist?
Und was heißt sich anzupassen? Alle paar Stunden ins Spiel schauen um für wenige Sekunden mit ein paar Leuten ein paar Kämpfe zu machen? 8Std GG-Schichten?
 
Wie schon mehrfach gesagt. Die GG erzeugen nur Frust. Entweder man spielt gegen das Schachbrettmuster 2 übermächtiger Gilden, die sich absprechen und alle 4 Stunden ihre Sektoren tauschen. Oder in der nächsten Runde, weil man mit 975 Punkten abgeschlossen hat, gegen 6 bis 7 komplett inaktive Gilden, wo man einmal die komplette Karte einnimmt und dann nichts mehr passiert.
Was hat das alles noch mit Gildengefechte zu tun? Auch für mich ist das Flair dieses Spieles kaputt.
Inzwischen habe ich 11 Ehrenstatuen auf Stufe 8 sehen. Das wird inzwischen auch langweilig. Und die FP hauen mich auch nicht mehr vom Hocker. Ich ernte täglich mindestens 1400 und habe fast alle meine LG auf Stufe 100 oder höher.
Wird Zeit, dass Inno sich mal was vernünftiges einfallen lässt. Bock habe ich jetzt schon keinen mehr auf dieses Spiel.
 
Die Ranglistenpunkte hatte ich noch vergessen zu erwähnen. So lange die hauptsächlich von der Anzahl der Kämpfe bestimmt werden, ist das für mich absolut kein Anreiz.
Die meisten kloppen doch nur die Kämpfe wegen den persönlichen Ranglistenpunkten und in GG kommt dann noch das FP farmen dazu. Was hat das tatsächlich mit "Gilden" Gefechten zu tun?
 
Und was heißt sich anzupassen?
Wir haben uns angepasst indem wir in die Fusion gegangen sind. Das war kein leichte Schritt, da wir der kleinere Partner waren und unsere Gilde dafür hinter uns lassen mussten. Steht anderen auch offen....
Auf L gab es im übrigen seitdem 2 weitere Fusionen, so dass dort die Anzahl der grossen, guten GG Gilden stetig zunimmt.

Das Feature jetzt grundlegend zu ändern wäre ein Abstrafen derjenigen die sich die Mühe gemacht haben sich anzupassen.

Das Matchmaking ist allerdings in der Tat verbesserungswürdig.
 
Das Feature jetzt grundlegend zu ändern wäre ein Abstrafen derjenigen die sich die Mühe gemacht haben sich anzupassen.
Was heißt denn nun wieder "grundlegend" anpassen? :D Sorry, ich weiß immer nicht worauf ihr euch bezieht.

Mir ist bewusst, dass man sich für "Erfolg" ggf. anpassen muss und das finde ich auch richtig.
Wir sind zum Glück (bisher - Klopf auf Holz) ohne Änderungen klar gekommen. Es gab ein paar Spannungen zwischendurch, aber die kamen eher durch Spieler rein, die neu waren und dann halt weiter gezogen sind.
 
Die meisten kloppen doch nur die Kämpfe wegen den persönlichen Ranglistenpunkten und in GG kommt dann noch das FP farmen dazu. Was hat das tatsächlich mit "Gilden" Gefechten zu tun?
Genau das ist es. Habe eben mal in den Helfer geschaut. Habe nur heute mit den GG 840 FPs gemacht. Ganz ehrlich bei solchen Belohnungen kämpft doch jeder für seine eigenen Belohnungen. Das hat absolut nichts mit Gildenfeature zu tun. Bei mir ist das jetzt nun nicht jeden Tag so, weil ich mir keinen Wecker stelle um bei den Gefechten online zu sein wenn es was zu holen gibt. Heute war es Zufall, dass es eben viel zu holen gab als ich online war. Aber trotzdem mache ich jeden Tag mehrere Hundert FPs damit.
 
Grundsätzlich wäre ich ja dezidiert der Meinung, dass man sich als Spieler eines Strategiespiels an die vorgefundenen Situationen anpassen soll und nicht nach Veränderungen der Bedingungen entsprechend der eigenen Vorlieben rufen sollte. Aber wenn ich hier immer wieder lese, dass mit dem GG-Farmen ein fast grenzenloses Füllhorn lockt, das allerdings sehr einschneidende Anpassungen der gildeninternen Bedingungen und der Gildenzusammensetzung erfordert, und somit die Spielenden zu einer ganz bestimmten und eher stumpfsinnigen Art zu spielen drängt (die massiven Materialeinsatz statt Spielgeschicklichkeit der Spieler verlangt), halte ich das für eine Verarmung des Spiels und daher sehr wohl für verbesserungswürdig, weil das Dinge sind, die die Spielverhältnisse auch jenseits der GG stark beeinflussen, indem eine "Kaste" von GG-orientierten Powerspielern gezüchtet wird, die zum Maß des Spielerfolgs in FoE gemacht wird.

Solange dem Endlosfarmen spielseitig keine Grenze gesetzt wird, bleibt das Problem bestehen. Da muss an der Zermürbung (bzw. an der Zermürbungsvermeidung) und an der Anzahl der erreichbaren Belohnungen pro Person nachgebessert werden, und an den Ligenabstufungen sowieso.

Dass diejenigen, die in großen und güterreichen Gilden vom Farmen maximal profitieren, nichts daran ändern möchten, ist verständlich - vor allem, wenn sie dafür Opfer gebracht haben wie z.B. auf ihre eigentliche Wunschgilde zu verzichten oder sich Gebäude hingestellt und hochgelevelt zu haben, die sie sonst nicht gewollt hätten. Aber wo steht geschrieben, dass strategische Anpassungen ein für allemal getroffen werden und sich ab da nichts mehr ändern darf? Das wäre ja dann eine feste vorgegebene Lösung, also geradezu das Gegenteil von Strategie, die doch etwas dynamisches ist. Wer oben ist, weil er so strategisch geschickt und anpassungsfähig ist, wird auch unter anderen Bedingungen oben bleiben, nur nicht mehr mit einem solchen Übermaß an fast mühelos erreichbaren Belohnungen, und das ist absolut zumutbar. Verlierer wären vor allem diejenigen, die in einer mächtigen Gilde mitschwimmen, ohne selbst viel dafür zu leisten. Gewinner wären hingegen vor allem die aktiven Spieler, die Spaß am eigentlichen Spielen haben und außer auf Ertag auch Wert auf Dinge legen wie Wunschgilde und Spieldynamik.
 
Wir haben uns angepasst indem wir in die Fusion gegangen sind. Das war kein leichte Schritt, da wir der kleinere Partner waren und unsere Gilde dafür hinter uns lassen mussten. Steht anderen auch offen....
Auf L gab es im übrigen seitdem 2 weitere Fusionen, so dass dort die Anzahl der grossen, guten GG Gilden stetig zunimmt.
Gute Gilden gibt es durchaus viele, wobei "gut" hier natürlich ein sehr relativer Begriff ist. Wenn es um Gefechtsstärke und hier um Top-Gilden geht, würde ich, wenn es denn mal 2 oder 3 mehr davon gibt, noch nicht sagen, dass deren Zahl stetig zunimmt. Vielleicht zum Glück.

Auf Brisgard habe ich auch beobachtet, dass Gilden fusioniert, aber auch dass Gilden sich zerlegt haben. Ich beobachte Wanderschaften von Kämpfern, die dann mal in dieser, mal in jener Gilde spielen. Glücklich sind sie wohl nirgends, sonst müssten sie ja nicht immer wieder wandern. Auch die Top-Gilden haben ihre Stamm-Mitglieder, aber eine beständig hohe Fluktuation kratzt auch an der Kultur und am Zusammenhalt einer Gilde. Gilde wird zu einem Instrument, das die Voraussetzung für möglichst hohe Performance bei den Gefechen liefern soll und das ansonsten beliebig austauschbar ist.

Das ist m.E. Erachtens keine wünschenswerte Entwicklung. Sie geht auf Kosten des Zusammenspiels, des Vertrauens, des Umgangs miteinander, der Aufnahme auch kleiner Spieler und deren Entwicklung, und sie geht auch auf Kosten von Normalität... da dies ja ein Spiel ist und kein Job, in dem man Höchstleistungen erbringen müsste. In einer Gilde mit einem hohen Anteil erfolgsbesessener Spieler entsteht eine Kluft zwischen diesen und den anderen, für die das Spiel ist, was es eigentlich sein soll... eine entspannende Freizeitbeschäftigung.

Das Feature jetzt grundlegend zu ändern wäre ein Abstrafen derjenigen die sich die Mühe gemacht haben sich anzupassen.
Wenn es weniger Belohnungen und weniger Punkte gäbe, würde das ja für alle gelten, und die jetzigen Top-Gilden wären auch weiterhin die Top-Gilden. Wenn Änderungen den Einsatz Einzelner in der Spitze mäßigen würden (man eben nicht mehr > 300 oder 500 Kämpfe am Tag machen könnte), wäre das für diejenigen vielleicht sogar eine Entlastung... mal wieder Zeit für Familie und Beruf oder gar andere Freizeitbeschäftigungen außer nur FOE.
Außerdem ist es derzeit ja so, dass mit den Gefechten, so wie sie jetzt sind, diejenigen guten Gilden abgestraft sind, in denen Spieler sich noch entwickeln und ohne ständigen Leistungsdruck zu ihrem eigenen Spiel finden können.

InnoGames hatte, als die Gefechte herauskamen, erklärt, es sei nicht ihre Vorstellung, dass die Spieler den ganzen Tag (und die Nacht nehmen wir auch noch dazu) als Klickäffchen vorm PC sitzen und Kämpfe durchklicken. Deshalb die Zermürbung, um das zu verhindern. Genau das passiert aber aufgrund der Möglichkeit, mit Unterstützung der Bela hunderte von Kämpfen zermürbungsfrei machen zu können. Ich gehe davon aus, dass Inno das so nicht vorausgesehen hat, denn die verlautbarte Intention war eine andere. Also müssen sie das Feature dahingehend ändern, dass es der ursprünglichen Intention entspricht.

Das Matchmaking ist allerdings in der Tat verbesserungswürdig.
Ja, aber.... ein geändertes Matchmaking würde wohl nicht aus der Welt schaffen, dass Spieler hunderte Kämpfe pro Tag durchklicken. Möglicherweise würde es sogar nur noch mehr Spieler in die Lage versetzen, das zu tun. Wir können das nämlich auch, wenn wir nicht gegen die Top-Gilden gesetzt werden.
 
Genau das passiert aber aufgrund der Möglichkeit, mit Unterstützung der Bela hunderte von Kämpfen zermürbungsfrei machen zu können. Ich gehe davon aus, dass Inno das so nicht vorausgesehen hat
Das passiert leider sehr häufig in diesem Spiel, dass die Entwickler nicht mit der Kreativität der Spieler und den Möglichkeiten ihrer eigenen Features rechnen.
 
Das passiert leider sehr häufig in diesem Spiel, dass die Entwickler nicht mit der Kreativität der Spieler und den Möglichkeiten ihrer eigenen Features rechnen.
Naja, die Masse an Spielern bilden ein Kollektiv, und damit eine Kollektivintelligenz. Diese führt zu zwangsläufig immer zu kreativen Lösungen, auf die wenige nicht kommen. Deshalb wurden ja auch einige wissenschaftliche Fragestellungen in einem Online-Weltraumspiel gelöst und aktuell auch eine Covid-19 Fragestellung dort umgesetzt.
Die Frage ist nur, wie geht man mit solchen neuen, kreativen Lösungsansätzen um?
 
Grundsätzlich wäre ich ja dezidiert der Meinung, dass man sich als Spieler eines Strategiespiels an die vorgefundenen Situationen anpassen soll und nicht nach Veränderungen der Bedingungen entsprechend der eigenen Vorlieben rufen sollte. Aber wenn ich hier immer wieder lese, dass mit dem GG-Farmen ein fast grenzenloses Füllhorn lockt, das allerdings sehr einschneidende Anpassungen der gildeninternen Bedingungen und der Gildenzusammensetzung erfordert, und somit die Spielenden zu einer ganz bestimmten und eher stumpfsinnigen Art zu spielen drängt (die massiven Materialeinsatz statt Spielgeschicklichkeit der Spieler verlangt), halte ich das für eine Verarmung des Spiels und daher sehr wohl für verbesserungswürdig, weil das Dinge sind, die die Spielverhältnisse auch jenseits der GG stark beeinflussen, indem eine "Kaste" von GG-orientierten Powerspielern gezüchtet wird, die zum Maß des Spielerfolgs in FoE gemacht wird.

Solange dem Endlosfarmen spielseitig keine Grenze gesetzt wird, bleibt das Problem bestehen. Da muss an der Zermürbung (bzw. an der Zermürbungsvermeidung) und an der Anzahl der erreichbaren Belohnungen pro Person nachgebessert werden, und an den Ligenabstufungen sowieso.

Dass diejenigen, die in großen und güterreichen Gilden vom Farmen maximal profitieren, nichts daran ändern möchten, ist verständlich - vor allem, wenn sie dafür Opfer gebracht haben wie z.B. auf ihre eigentliche Wunschgilde zu verzichten oder sich Gebäude hingestellt und hochgelevelt zu haben, die sie sonst nicht gewollt hätten. Aber wo steht geschrieben, dass strategische Anpassungen ein für allemal getroffen werden und sich ab da nichts mehr ändern darf? Das wäre ja dann eine feste vorgegebene Lösung, also geradezu das Gegenteil von Strategie, die doch etwas dynamisches ist. Wer oben ist, weil er so strategisch geschickt und anpassungsfähig ist, wird auch unter anderen Bedingungen oben bleiben, nur nicht mehr mit einem solchen Übermaß an fast mühelos erreichbaren Belohnungen, und das ist absolut zumutbar. Verlierer wären vor allem diejenigen, die in einer mächtigen Gilde mitschwimmen, ohne selbst viel dafür zu leisten. Gewinner wären hingegen vor allem die aktiven Spieler, die Spaß am eigentlichen Spielen haben und außer auf Ertag auch Wert auf Dinge legen wie Wunschgilde und Spieldynamik.
Wow - einer der besten Kommentare seit langem zur Lage der Dinge.
Danke dafür!
 
Gute Gilden gibt es durchaus viele, wobei "gut" hier natürlich ein sehr relativer Begriff ist. Wenn es um Gefechtsstärke und hier um Top-Gilden geht, würde ich, wenn es denn mal 2 oder 3 mehr davon gibt, noch nicht sagen, dass deren Zahl stetig zunimmt. Vielleicht zum Glück.

Auf Brisgard habe ich auch beobachtet, dass Gilden fusioniert, aber auch dass Gilden sich zerlegt haben. Ich beobachte Wanderschaften von Kämpfern, die dann mal in dieser, mal in jener Gilde spielen. Glücklich sind sie wohl nirgends, sonst müssten sie ja nicht immer wieder wandern. Auch die Top-Gilden haben ihre Stamm-Mitglieder, aber eine beständig hohe Fluktuation kratzt auch an der Kultur und am Zusammenhalt einer Gilde. Gilde wird zu einem Instrument, das die Voraussetzung für möglichst hohe Performance bei den Gefechen liefern soll und das ansonsten beliebig austauschbar ist.
Das ist m.E. Erachtens keine wünschenswerte Entwicklung. Sie geht auf Kosten des Zusammenspiels, des Vertrauens, des Umgangs miteinander, der Aufnahme auch kleiner Spieler und deren Entwicklung, und sie geht auch auf Kosten von Normalität... da dies ja ein Spiel ist und kein Job, in dem man Höchstleistungen erbringen müsste. In einer Gilde mit einem hohen Anteil erfolgsbesessener Spieler entsteht eine Kluft zwischen diesen und den anderen, für die das Spiel ist, was es eigentlich sein soll... eine entspannende Freizeitbeschäftigung.
Wenn es weniger Belohnungen und weniger Punkte gäbe, würde das ja für alle gelten, und die jetzigen Top-Gilden wären auch weiterhin die Top-Gilden. Wenn Änderungen den Einsatz Einzelner in der Spitze mäßigen würden (man eben nicht mehr > 300 oder 500 Kämpfe am Tag machen könnte), wäre das für diejenigen vielleicht sogar eine Entlastung... mal wieder Zeit für Familie und Beruf oder gar andere Freizeitbeschäftigungen außer nur FOE.
Außerdem ist es derzeit ja so, dass mit den Gefechten, so wie sie jetzt sind, diejenigen guten Gilden abgestraft sind, in denen Spieler sich noch entwickeln und ohne ständigen Leistungsdruck zu ihrem eigenen Spiel finden können.
InnoGames hatte, als die Gefechte herauskamen, erklärt, es sei nicht ihre Vorstellung, dass die Spieler den ganzen Tag (und die Nacht nehmen wir auch noch dazu) als Klickäffchen vorm PC sitzen und Kämpfe durchklicken. Deshalb die Zermürbung, um das zu verhindern. Genau das passiert aber aufgrund der Möglichkeit, mit Unterstützung der Bela hunderte von Kämpfen zermürbungsfrei machen zu können. Ich gehe davon aus, dass Inno das so nicht vorausgesehen hat, denn die verlautbarte Intention war eine andere. Also müssen sie das Feature dahingehend ändern, dass es der ursprünglichen Intention entspricht.
Ja, aber.... ein geändertes Matchmaking würde wohl nicht aus der Welt schaffen, dass Spieler hunderte Kämpfe pro Tag durchklicken. Möglicherweise würde es sogar nur noch mehr Spieler in die Lage versetzen, das zu tun. Wir können das nämlich auch, wenn wir nicht gegen die Top-Gilden gesetzt werden.
Auch das ist ein sehr gute Kommentar und eine gute Beobachtung der Situation.
 
Auch die Top-Gilden haben ihre Stamm-Mitglieder, aber eine beständig hohe Fluktuation kratzt auch an der Kultur und am Zusammenhalt einer Gilde. Gilde wird zu einem Instrument, das die Voraussetzung für möglichst hohe Performance bei den Gefechen liefern soll und das ansonsten beliebig austauschbar ist.
Das kannst Du von aussen beurteilen? Tut mir leid, aber das sind Verallgemeinerungen, die denen von MrMan zum Thema "Gilden mit Förderketten sind schlechte Gilden", die Du zu recht selbst kritisierst, nahe kommen....

Wir haben keine hohe Fluktuation, obwohl wir als fusionierte Gilde theoretisch dafür anfälliger sein sollten als eine gewachsene, die schon immer viele Mitglieder hatte. Wir haben einen sehr hohen Zusammenhalt in der Gilde und auch unsere interne Kultur ist um kein bisschen schlechter als die der 40-Mann-Gilde, in der ich vorher jahrelang war und die jetzt ein Teil dieser Grossgilde ist. Eher im Gegenteil, der Wille, sich fürs Team einzusetzen ist eher höher. Es gibt Spieler, die sehr viel Aufwand betreiben um Güter zu erhandeln. Es gibt Grosse, die Kleinen beim Ausbau von deren Obsis helfen. Es gibt eben vielfältige gegenseitige Unterstützung. Es macht Spaß, da dabei zu sein.

Es geht auch keinesfalls permanent nur ums Gefecht und es ist auch keineswegs jeder ein Vielkämpfer. Ich selbst werde mit vielleicht 1k Kämpfen aus dem aktuellen Gefecht gehen, weil ich eher selten Lust habe nach Zeitplan zu spielen, so lange es nicht um Races geht. Damit liege ich im Mittelfeld. Als Vielkämpfer würde ich bei uns maximal 20 Gildenmitglieder bezeichnen.
Ich habe auf meiner gemütlichen Nebenwelt in Platin fast genauso viele Kämpfe :eek: