Sonstiges Automatische Verhandlungen (Auto-Verhandlungen) analog zum Auto-Kampf

Sollte es grundsätzlich eine Möglichkeit für Auto-Verhandlungen geben?

  • Ja, wenn die Paramter (Wahrscheinlichkeiten, Kosten, Vorrückpunkte) passend definiert werden.

    Stimmen: 27 51,9%
  • Nein, Verhandlungen sollten unabhängig von Details ausschließlich manuell möglich sein

    Stimmen: 25 48,1%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    52
Keine Ahnung, vielleicht 30 Sekunden je Verhandlung? Brauche ich 20 Versuche um am Tag 15 zu schaffen wären das also 10 Minuten pro Tag? Das finde ich für ein anderes integriertes Mini-Spiel, das vielleicht nicht jeder jeden Tag mag, nicht unwesentlich - und jetzt bitte nicht wieder ein „du musst ja nicht“ ;-)
Also ich brauche selten länger als 10 Sekunden für eine Verhandlung. Damit brauche ich auch für 20 Verhandlungen folglich ca 3 Minuten. Das ist durchaus vertretbar. Zumal ich ohnehin üblicherweise noch deutlich mehr als 20 Verhandlungen mache wenn Gefechte sind. Da habe ich auch schon mal mitten in der Nacht einen sektor ganz alleine mit Verhandlungen geholt, Waren halt 80 Verhandlungen, da ist man schon etwas beschäftigt, Aber das hab ich mir freiwillig angetan. Hätte es sicher auch lassen können.
 
Und wielange brauchste für deine 50 Verhandlungen und wielange für die 100 kämpfe. Sind dann ja beides deine Grenzen.

Da fällt dir keine eindeutige zeitliche Diskrepanz auf?
Das ich dafür bedeutend länger brauche habe ich nicht bestritten. Ich finde es nur nicht Sinnhaft bei Dingen bei denen ich nunmal nicht weiter komme weil irgendwann die Grenzen erreicht sind einfach mal schnell paar auto verhandlungen zu machen. Gerade beim battel mit anderen gilden ist es der Sinn seine Gegner schnell und einfach zu zermürben damit man selber später den Vorteil hat und weiter kämpfen kann. Wenn die Gegner aber nach dem Vorschlag zermürbt wären aber einfach in den gleichen Tempo in die Auto Verhandlung gehen sehe ich darin keine ausgewogenen Gefechte bei den eigentlich die stärkere gilde gewinnen sollte. Es geht freilich in die Güter aber wenn es drauf ankommt kann man das schonmal die 11 Tage so durch ziehen.
 
Aber evtl auf 50 was mit dem kämpfen bis 100 gleich zieht.
Die Verhandlung bei Z49 kostet je 9 Güter, oder? Ich rechne das mal mit meinen wirklich nur als Beispiel gedachten zahlen.
5 * 9 * 3 = 135 Güter. Bei einer Wahrscheinlichkeit von 50% (könnten ja auch 20%/30%/40% werden) braucht man im Schnitt 2 Versuche, wären das 270 Güter für diese 2 Vorrückpunkte bei meinem Vorschlag.

Können sich zwar viele leisten, wahnsinnig günstig ist das aber nicht - und 3.000 am Tag kämen auch schnell zusammen und würden auch nicht für 100 Verhandlungen bis Z50 reichen.

…. und da es im Schnitt bei 50% auch immer 2 Verhandlungen für 2 Vorrückpunkte bräuchte, wäre man nie schneller, sondern hätte maximal die niedrigere Zermürbung als nicht ganz unwesentlichen Vorteil. Bin für weitere Lösungsideen oder Kommentare zu bereits geäußerten aber ja offen
 
Das Problem ist doch, dass man Kämpfen und Verhandeln eigentlich gar nicht miteinander vergleichen kann.

Beim manuellen Kämpfen oder Verhandeln hat man es selber in der Hand. Manchmal ist etwas Glück oder Pech dabei, aber in Regel hat man doch selbst sehr viel Einfluss.
Beim Autokampf ist es ähnlich. Man kann die richtigen Einheiten aufstellen, man kann LGs leveln, man kann entsprechende Gebäude aufstellen. Mann kann Tavernenboosts aktivieren und Tränke nehmen. All das kann Einfluss auf den Autokampf nehmen und man kann das Ergebnis damit positiv beeinflussen.
Beim "Autoverhandeln" wäre es überhaupt nicht möglich den Ausgang in irgendeiner Weise zu beeinflussen. Damit hätte es eben wie gesagt überhaupt nichts mehr mit einer Verhandlung zu tun, sondern einfach nur noch etwas mit Glück.

Wenn ihr eine Möglichkeit wollt Erfolge kaufen zu können dann sollte man einfach diese Möglichkeit vorschlagen. Dann schlagt doch vor, dass sie eine dritte Möglichkeit schaffen sollen die meinetwegen Bestechung heißen soll oder etwas ähnliches. Aber nicht irgendeine Autoverhandlung die sie einfach nicht ist.

Autoverhandlung wäre für mich folgendes:
Wenn die KI immer das Optimale macht wäre es ein absoluter Vorteil, weil es dann keine Herausforderung mehr wäre. Autoverhandlung wäre deshalb für mich, wenn für jedes Feld durch Zufall eines der für dieses Feld noch mögliche Gut ausgewählt wird. Damit würde es aber vermutlich sehr viele Fehlversuche geben. Etwas dazwischen zu machen dürfte eher schwierig sein.
 
5 * 9 * 3 = 135 Güter. Bei einer Wahrscheinlichkeit von 50% (könnten ja auch 20%/30%/40% werden) braucht man im Schnitt 2 Versuche, wären das 270 Güter für diese 2 Vorrückpunkte bei meinem Vorschlag.
Es kostet weniger Güter, die Wahrscheinlichkeit dass man erst im letzten Zug alle richtig hat ist recht gering. Wie viel genau weiß ich im Kopf nicht mehr, hatte das mal ausgerechnet
 
Es kostet weniger Güter, die Wahrscheinlichkeit dass man erst im letzten Zug alle richtig hat ist recht gering. Wie viel genau weiß ich im Kopf nicht mehr, hatte das mal ausgerechnet
Sorry, ich dachte es könnte vielleicht noch um den Vorschlag in diesem Thread und den beispielhaft genannten Zahlen von 50% Wahrscheinlichkeit bei 15 * 3 * Verhandlungsmultiplikator an Kosten gehen :)

Manuell wäre natürlich sowohl günstiger als auch >50% Erfolgsquote
 
Es ist viel einfacher Güter zu verdienen als seine Stadt auf Kampf auszurichten. Da kann jeder sich selbst belügen wie er will.
Bin Kämpfer und mache am Tag so um die 3k Güter nebenbei und nun ?
Ich verstehe im Allgemeinen dein Gegenargument, jedoch:

- Der Handel wird bei hoher Zermürbung extrem teuer, bleiben wir bei Z100 als Beispiel: pro Händler muss man 20 Güter blechen, somit 100 in der ersten Runde bis maximal 300 bei einer einzigen Verhandlung bzw. sogar mehr, sollte man diese nicht schaffen. Somit sind das in deinem Fall maximal 30 Verhandlungen, die du ab Z100 noch schaffen würdest, in der Realität wohl nicht mal die Hälfte, alleine schon weil niemand 30 Verhandlungen in der ersten Runde schafft (falls doch bitte mich kontaktieren für eine Lottogemeinschaft). Ich finde das voll in Ordnung. Bitte korrigieren wenn ich hier einen Denkfehler habe.

- Kritischer sehe ich eher, dass viele Spieler hohe Gütervorkommen angesammelt haben. Sollte der Vorschlag umgesetzt werden, dauert es vielleicht ein paar GGs bis sich das normalisiert aber vermutlich ist es ein Anreiz die Güter zu verwenden statt zu horten, was auch gut für das Gesamtbalancing (Handel auf dem Markt, Gildenkassen) sein könnte. Für mich wäre es das auf alle Fälle, ich kann Verhandlungen eben aufgrund der Dauer nicht ausstehen.

- Die oben genannten Punkte fallen unter den Punkt „wenn die Randparameter passen“ - ich hoffe das wird bei der Umfrage beachtet ;)

- Die oben genannten Punkte haben nur indirekt mit der Zeit, die man sich einsparen würde zu tun denn es ist jetzt bereits möglich in dieser Form weiter zu verhandeln. Aber es ist gut, dass daran gedacht wird, dass die zeitliche Verbesserung, die der Vorschlag erzielen soll, bei höherer Zermürbung nicht zu vorteilhaft gegenüber den Kämpfen wird. Als eine Art Ausgleich wurden bereits höhere Güterkosten genannt. Auch denkbar wäre eine allgemeine Erhöhung der benötigen Güter z. B. ab Z50.
 
Ja, klar bei niedriger Zermürbung ist der Kämpfer eher im Vorteil. Aber auch da gibt es kleinere Spieler die immer manuell kämpfen müssen, weil sie noch nicht so viele Einheiten haben und darauf achten müssen so wenig wie möglich Verlust zu machen. Es kommt eben immer darauf an aus welcher Perspektive man es betrachtet.
Das kann ich nur bestätigen. In meiner Anfangszeit auf V war ich in einer Gilde mit primär kleinen Spielern, die wir aber alle sehr ehrgeizig waren. Einige sind auf Kampf gegangen, andere (wie ich) auf verhandeln. Die Händler waren dabei sehr im Vorteil, da wir weniger machen mussten um das gleiche leisten zu können, man muss ja nur Güter anhäufen wofür es sehr viele Möglichkeiten gibt, während die Kämpfer erstmal ordentlich kampfboni und zusätzlich ausreichend Einheiten bekommen mussten. Da war oft nur manuelles kämpfen drin, wodurch wir Händler natürlich deutlich schneller waren und auch mehr von belas profitiert haben. Eine autoverhandlung hätte das nur noch mehr zu gunsten der Händler verlagert.

Klar ist autokampf nochmal erheblich schneller. Aber es dauert recht lange bis man genug kampfboni und Einheiten hat um autokampf effizient nutzen zu können. Die Voraussetzungen für Verhandlungen kann man viel früher freischalten. Und auch reine Kämpfer erwirtschaften oft einiges an Gütern nebenbei, da würden garantiert viele dann täglich ihre Güter noch einsetzen die bisher Verhandlungen sein gelassen haben weil sie keine Lust drauf hatten. Dies alles ist klar zum Nachteil der kleineren Spieler für die damit weniger übrig bleibt.
 
Kritischer sehe ich eher, dass viele Spieler hohe Gütervorkommen angesammelt haben. Sollte der Vorschlag umgesetzt werden, dauert es vielleicht ein paar GGs bis sich das normalisiert aber vermutlich ist es ein Anreiz die Güter zu verwenden statt zu horten, was auch gut für das Gesamtbalancing (Handel auf dem Markt, Gildenkassen) sein könnte.
Für die gildenkassen wäre das vom Nachteil, da sehr wahrscheinlich weniger als bisher dann bereit sind zu spenden und die Güter lieber selbst verwenden, während die Spieler die aktuell keine Lust auf Verhandlungen haben eher ihre Güter dann in die gildenkasse stecken.

Auf den Handel wird das m. E. Keine großen Auswirkungen haben, Handel innerhalb des eigenen Zeitalters macht man eher selten, da üblicherweise niemand über Gütergebäude Güter produziert und damit alle 5 Güter recht gleichmäßig bekommt. Es wird wahrscheinlich mehr Anfragen von Gütern des vorherigen Zeitalters geben, welche aber schon jetzt oft kaum erfüllt werden, weil der umgekehrte Fall (Güter aus dem nächsten Zeitalter) deutlich seltener benötigt wird.
 
Für die gildenkassen wäre das vom Nachteil, da sehr wahrscheinlich weniger als bisher dann bereit sind zu spenden und die Güter lieber selbst verwenden, während die Spieler die aktuell keine Lust auf Verhandlungen haben eher ihre Güter dann in die gildenkasse stecken.

Auf den Handel wird das m. E. Keine großen Auswirkungen haben, Handel innerhalb des eigenen Zeitalters macht man eher selten, da üblicherweise niemand über Gütergebäude Güter produziert und damit alle 5 Güter recht gleichmäßig bekommt. Es wird wahrscheinlich mehr Anfragen von Gütern des vorherigen Zeitalters geben, welche aber schon jetzt oft kaum erfüllt werden, weil der umgekehrte Fall (Güter aus dem nächsten Zeitalter) deutlich seltener benötigt wird.
Widersprichst sich das alles nicht etwas? Einerseits könnten dann alle viel mehr machen - andererseits fehlt es dann in den Gildenkassen und die Güter des vorherigen ZAs werden knapp - unterm Strich könnten man dann also weder per Kampf (keine Lager, Kasse leer) noch per Verhandlungen (vorheriges ZA leer) viel machen?
 
Für die gildenkassen wäre das vom Nachteil, da sehr wahrscheinlich weniger als bisher dann bereit sind zu spenden und die Güter lieber selbst verwenden, während die Spieler die aktuell keine Lust auf Verhandlungen haben eher ihre Güter dann in die gildenkasse stecken.
Und genau das finde ich gut, denn die Gildenkassen sind bei den großen bzw. „größeren“ Gilden überfüllt, nicht zuletzt weil man sich in den GG die Lager gegenseitig stehen lässt und somit deutlich weniger Kosten hat.
Da kann man nun argumentieren, ob das durch den Vorschlag gefördert wird, aber das kann wohl kaum schlimmer werden als es eh schon ist.

Bei den kleineren Gilden sieht das anders aus, jedoch bin ich bei dem Punkt „selber Schuld“ wenn man lieber egoistisch handelt und seine ganzen Güter für sich selbst ausgibt und dann die Gildenkasse zu klein ist für weiter Lager von denen man selbst auch profitieren würde + fördert den Bedarf an Gütern und somit den Handel.

Dein Punkt „während die Spieler aktuell keine Lust auf Verhandlungen haben“ finde ich da bedenklicher.

Auf den Handel wird das m. E. Keine großen Auswirkungen haben, Handel innerhalb des eigenen Zeitalters macht man eher selten, da üblicherweise niemand über Gütergebäude Güter produziert und damit alle 5 Güter recht gleichmäßig bekommt. Es wird wahrscheinlich mehr Anfragen von Gütern des vorherigen Zeitalters geben, welche aber schon jetzt oft kaum erfüllt werden, weil der umgekehrte Fall (Güter aus dem nächsten Zeitalter) deutlich seltener benötigt wird.
Da hast du teilweise recht. Es würde somit den Star Gazer und das strategische Planen, sprich nach einem ZA-Wechsel nicht alle Gebäude upzugraden, wichtiger machen. Finde ich auch nicht verkehrt.
 
Ich sehe das Problem übrigens auch eher bei niedriger als bei höher Zermürbung. Ich denke eher bei Z0 und 3 Lagern würden vermutlich plötzlich sehr viele mehr Verhandlungen machen als bisher, was kostentechnisch nur geringfügig ins Gewicht fällt - danach ist durch die niedrigere Zermürbung noch mehr möglich als sonst.

Da würden auch eher keine gestiegenen Kosten ab Z20 pder Z50 helfen, wenn eher die Reduzierung auf 1 Vorrückpunkt bei Auto, deutlich höhere Kosten, eine noch niedrigere Wahrscheinlichkeit, je 1 Diamant an Zusatzkosten (ggf. nur bei GG), …. weitere Ideen?
 
Und genau das finde ich gut, denn die Gildenkassen sind bei den großen bzw. „größeren“ Gilden überfüllt, nicht zuletzt weil man sich in den GG die Lager gegenseitig stehen lässt und somit deutlich weniger Kosten hat.
Da kann man nun argumentieren, ob das durch den Vorschlag gefördert wird, aber das kann wohl kaum schlimmer werden als es eh schon ist.
Also ich finde es weniger gut als gefechtsleiter wenn es schwerer wird an Spenden für die kasse zu kommen xD
 
ich hoffe, ich habe einen ähnlichen vorschlag nicht überlesen:

warum nicht einfach irgendwo oben in der stadt einen weiteren Händler hinpacken, der von mir aus "Monotonus der Langweiler" heißt. Nur 5er Verhandlungen, so viele wie man will, mit der Möglichkeit der Autoverhandlung zu doppelten oder dreifachen Kosten (sprich 2 oder 3 Güter je Slot) und 50% Siegchance. Was gewinnt man? Nichts, man kann aber seine Verhandlungen für Burg und Frachter einigermaßen zügig verbraten und ist einigermaßen zügig durch damit
 
Man muss nur sehr viel schleifen und ein cf dafür haben (arche hat man eh) alles andere ist dafür nicht notwendig. Die Voraussetzungen sind viel leichter als für viel autokampf
Achso weil sehr viel schleifen natürlich keine Arbeit ist, was man vorallem auch täglich machen muss.
während das harte harte angriffsgebäude stellen viiiiel mehr arbeit ist, die muss man ja dann täglich immer mal putzen und dergleichen……
Es mag vllt länger dauern aber mehr Arbeit?

In meinem Ausgangsfürspruch sprach ich von „unter richtigen Rahmenbedingungen“ hierzu ergänze ich mal meine Gedanken dazu.

1. weit höhere Kosten als eine Manuelle Verhandlung (50-150%)
2. eine zeitliche Sperre ala Gedenksekunde (3-6 sek)
3. einen Einfluß von Dias zweck Extra versuchen ob es dann 100% gewinnchance sein sollten, beurteile ich nicht
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine Verhandlung bei Zermürbung 70 mit 5 Gütern dauert maximal 10 Sekunden.
Also ich brauche selten länger als 10 Sekunden für eine Verhandlung.
Wie kommen Leute auf nur 10 Sekunden für eine komplette Verhandlung? In der GEx, meinetwegen. Da hat man als PC-Spieler den FoE-Helfer zur Verfügung und kann einfach die angezeigten Zahlentasten drücken statt sich mit Klicken abzuplagen (könnte dann sogar etwas weniger sein als 10 Sekunden). Aber in GG?
Ich verhandel nach ähnlicher Logik wie der FoE-Helfer, also recht effizient - weigere mich aber meistens Dias zum Lösen einzusetzen. Ich verhandele auch schon seit anderthalb Jahren je nach Fortschrittsbedarf in GG und eigener Aktivität zwischen 7 Mal und 100 Mal am Tag, durchschnittlich schätzungsweise 20 Mal. Definitiv keine mangelnde Erfahrung und kein mangelndes spielerisches Können. Dass das mal in 10 Sekunden klappt bezweifle ich nicht. Manchmal hat man halt Glück, insbesondere bei den 4-Güter-Verhandlungen. Aber von der durchschnittlichen Verhandlungsdauer ist das meiner Meinung nach noch ein gutes Stück weg.

ganz ehrlich, wieviel Zeit verbraucht denn eine manuelle Verhandlung?
Und genau das ist der Punkt. Wesentlich mehr als Autokampf. Wenns in GG ein Rennen zu gewinnen gilt spielst du ja bestimmt auch nicht manuellen Kampf. Aber ein Händler hat diese Wahl zwischen schnellem aber stärker verlustbehaftetem Handeln und langsamem aber günstigem Handeln nicht. Und das sollte sich meiner Meinung nach endlich mal ändern damit Verhandeln in GG eine echte Alternative zum Kampf wird. (An anderen Stellen ist mir die Verhandelgeschwindigkeit ehrlich gesagt ziemlich egal.)

da würden garantiert viele dann täglich ihre Güter noch einsetzen die bisher Verhandlungen sein gelassen haben weil sie keine Lust drauf hatten. Dies alles ist klar zum Nachteil der kleineren Spieler für die damit weniger übrig bleibt.
Ja, vermutlich. Das ist aber nur dann zum Nachteil der kleinen Spieler wenn die Gilde nicht nachreguliert. Schließlich kann man offen einsehen wer wie viele Verhandlungen gemacht hat. Eine echte Gemeinschaft wird da halt zu verhindern wissen dass die kleinen nicht zum Zug kommen. Außerdem können die kleinen auch endlich mal vernünftig an Rennen teilhaben und nicht magere 2 Verhandlungen schaffen bevor der Sektor schon wieder dicht ist.
 
Ich diskutiere echt gerne mögliche Auswirkungen, Details und verschiedene Lösungsmöglichkeiten. Andererseits mache ich mir da aber auch nichts vor - Inno wird da ganz eigene Gedanken, Aspekte und Ideen haben.

Der Vorschlag wäre vermutlich keine kleine Änderung, die man mal eben kurz und beiläufig einführt ohne Balancing-Themen angemessen zu berücksichtigen. Inno mag das aktuelle Balancing zwischen Verhandlung und Kampf aber auch ganz anders bewerten als wir. Insofern ist vermutlich eh eher nebensächlich, was für uns fair und angemessen wäre.

Ich kann bspw. auch nicht mal eben über alle Welten und Länder schauen, welche Gilde wie viele Güter in der Kasse hat, wie viele Güter in Umlauf sind, täglich produziert werden, per Handel den Besitzer wechseln, was einzelne Spieler im Durchschnitt oder in der Spitze besitzen oder wie es sich bei den Gefechten insgesamt zwischen Kampf und Verhandlung verhält. Inno sollte das können.

Die Verhandlungen sind ein kleines Mini-Spiel, dass ich eher als Zeitfresser betrachte, als es gerne zu spielen. Trotzdem sind Verhandlungen ein zentraler Bestandteil des Spiels - es geht zwar ohne, aber doch sind sie überall integriert. Ebenso sind Güter und der Handel sehr zentrale Bestandteile des Spiel.

… und doch dreht sich zuletzt vieles nur noch um Kampfboni und wer am meisten, schnellsten, besten und mit der höchsten Zermürbung wie viel kämpfen kann. Das soll nicht heißen, dass ich das schlecht finde, fällt aber auf.

Man kann aber eigentlich fast überall zwischen einem Kampf und einer Verhandlung wählen - obwohl ich nicht finde, dass das gleichwertig ist:

Ein Kampf geht viel schneller und kostet bei ausreichend Kampfboni meistens irgendwann nichts mehr, zumindest aber stetig weniger. Bis man mal bei einer höheren Zermürbung ankommt, liegt die Gewinnchance häufig bei 100% und auch bei der GEX kennt man sein Limit oder schafft irgendwann alle im Blindflug. Verletzte heilen von alleine und durch Event-Gebäude, GEX, GG und natürlich inbesondere dem Alca kann man relativ schnell im Spiel deutlich mehr Einheiten bekommen, als man verliert - zumindest übertreibt man es bei den Gefechten nicht und blenden wir GvG für den Moment mal aus. Selbst auf der KdK konnte zumindest ich irgendwann auch 1, 2 oder 3 ZA weiter alles per Kampf erledigen.

Eine Verhandlung dauert länger, hat ab 4 Gütern keine 100%-Wahrscheinlichkeit und kostet immer Güter. Wenn ich mal die Gefechte ausblende - was ist der logische Grund, die längere, unwahrscheinlichere und teurere Variante der Verhandlung zu wählen? Ich sehe keinen - höchstens, wenn jemand gerne das Mini-Spiel der Verhandlung spielt, sonst bringt es eher nichts.

Auch ich produziere oder gewinne natürlich jeden Tag Güter. Aber wofür? Die 64 GEX kämpfe ich, GG auch, bei Quests und KdK ebenso. Eigentlich benötige ich Güter nur für die Forschung, aber so häufig forscht man in der Regeln auch nicht. Güter haben fast komplett den Sinn verloren - mit der einzigen Ausnahme der Gildenkassen. Selbst da vermute ich aber, sind es eher die niedrigen Güter, obwohl die hohen in Massen produziert werden. Nichtmal GvG eignet sich, um die Kassenbestände der hohen Zeitalter zu reduzieren.

Mein Kernanliegen war/ist natürlich ein anderes. Ich muss nicht verhandeln, mache es aber bis zu 15x am Tag für den Frachter und die Burg-Belohnungen - und das frisst aus meiner Sicht unnötig viel Zeit. Da es nur ein paar und kleine/günstige Verhandlungen sind, fallen die Kosten eigentlich überhaupt nicht ins Gewicht. Auch dann nicht, würde es das doppelte oder dreifache per „Auto“ kosten.

Eine solche Änderung könnte Auswirkungen auf das Balacing haben, ja. Vielleicht wäre das aber auch einfach mal nötig und sinnvoll, statt das man überlegen müsste, wie man das durch möglichst hohe Kosten, weniger Vorrückpunkte oder eine extrem niedrige Wahrscheinlichkeit unterbinden könnte. Wenn ich drüber nachdenke, passt das Balancing eher aktuell überhaupt nicht, als das es schlechter werden würde.

Ich habe 1.170%/859%, kämpfe sehr gerne und viel, habe kein Chateau und schleife keine Güter - und habe auch nicht übermäßig viele Güter. Ich sammle gerne Güter, auch niedriger ZAs (bspw. per Leuchturm oder Galata auf Stufe 80) um sie zu verschenken, da sie für mich keinerlei Wert haben. Ich habe schon häufiger mal Güter niedrigerer Zeitalter gegen sehr hohe getauscht. 2.000 Güter aus dem SMA sind für mich kostbarer als 2.000 aus dem Asteroidengürtel - ist das so richtig?

Irgendwann wurde auch mal ein Auto-Kampf eingeführt - und ich bleibe der Meinung, dass es an der Zeit wäre auch irgendeine Art der automatischen Lösung von Verhandlungen einzuführen - primär weil es ein in vielen Fällen unnötiger Zeitfresser ist und es ein eigenes „Spiel im Spiel“ ist, dass vermutlich nicht jeder gerne spielt. Das - und eigentlich nur das - sollte man an Inno weiterleiten und auch Inno die Fragen zum Balancing überlassen.

Statt des Risiko von enormen negativen Auswirkungen auf das Balancing könnte es eher bei richtiger Umsetzung die Chance bieten, mal etwas am aktuellen Balacing zu korrigieren, sofern denn von Inno gewünscht. Falls nicht, stehen auch dafür schon etliche Ideen in diesem Thread, wie man die Auswirkungen verringern könnte.

Bisher waren mehr als die Hälfte dafür und die Gegenstimmen drehten sich primär um aus persönlicher Sicht negative Balancing-Auswirkung, die meiner Meinung nach Inno bewerten sollte.

Sonst hieß es, eine „Auto-Verhandlung“ ist ja nicht mit einem „Auto-Kampf“ vergleichbar und auch keine Verhandlung mehr. Dann nennt man es halt anders. Alternativ könnte Inno die Auto-Verhandlung ja auch animieren, bzw. direkt anzeigen was die KI je Runde gesetzt hat (zufällig 1 aus 6, dann 1 aus 5, …). Man zahlt vielleicht nur was wirklich gesetzt wurde? Der Button selbst kostet stattdessen irgendetwas? Es gibt 100 verschiedene Möglichkeiten wie genau man es umsetzt - und auch das sollte meiner Meinung nach Inno entscheiden.
 
Wenn die Leute endlich was mit ihren Güter machen könnten, dann hätten die auch mal wieder mehr Wert und würden nicht so verramscht werden ^^
Das dachte (zumindest ich) ja auch mit Einführung der GG und der Kosten für die Gebäude dort. Ist aber nicht eingetreten. Die Güter werden weiter verramscht, obwohl es eigentlich mehr bringen würde, die in die Gildenkasse zu spenden („mehr“ bezogen auf Ranglistepunkte, FP vs Güterspende).

Zum Vorschlag allgemein: Ich bin eigentlich weder dafür noch dagegen.
Ich stimme aber @Ashelia Bnargin Dalmasca voll und ganz zu, wenn er sagt, dass eine solche Änderung enorme Auswirkung auf das Balancing haben kann. Und um diese Auswirkungen zu beurteilen, benötigt man meines Erachtens mehr Informationen, als man sie als normaler Spieler hat/haben kann.

Die im Verlauf der Diskussion herausgearbeiten validen Gegenargumente sollten in den Vorschlag unter dem Punkt „Gefahren der Idee“ mit aufgenommen werden.
 
Bisher waren mehr als die Hälfte dafür und die Gegenstimmen drehten sich primär um aus persönlicher Sicht negative Balancing-Auswirkung, die meiner Meinung nach Inno bewerten sollte.
Ich persönlich finde es nicht gut, dass Du Deine Vorschläge immer mit einer Abstimmung verknüpfst.
Eigentlich sollte bei der Bewertung eines Vorschlags das stärkste Argument auch das stärkste Gewicht erhalten und nicht das Ergebnis einer (nicht repräsentativen) Abstimmung. Warum die Abstimmung eigentlich völlig wertlos ist, wurde schon bei Deinem letzten Vorschlag herausgearbeitet.
Wenn überhaupt, sollten alle über den Vorschlag erst abstimmen, nachdem sie alle Argumente wenigstens mal gelesen haben. Da sich das wohl nicht umsetzen lässt, finde ich die Verknüpfung eines Vorschlags mit einer Abstimmung einfach nicht so optimal. ;)