Anti-Cheating-Initiative

Habe damals die Wiederkehrenden Quests in der AZ und später OZ ausgenutzt. Und das teilweise über 23 Stunden am Tag. Das ist natürlich einigen Spielern aufgefallen so das ich immer wieder gemeldet wurde. Ich war z.B. mit den Medaillen in der Rangliste auf Platz 1 obwohl ich keine Arche hatte. Und irgendwo hier im Forum ist noch ein Bild wie ich 100000 Güter gegen FP verkauft habe.
Also mit unerlaubten Hilfsmitteln.
 
Habe damals die Wiederkehrenden Quests in der AZ und später OZ ausgenutzt. Und das teilweise über 23 Stunden am Tag. Das ist natürlich einigen Spielern aufgefallen so das ich immer wieder gemeldet wurde. Ich war z.B. mit den Medaillen in der Rangliste auf Platz 1 obwohl ich keine Arche hatte. Und irgendwo hier im Forum ist noch ein Bild wie ich 100000 Güter gegen FP verkauft habe.
100k sind doch Peanuts :p.
 

Anhänge

So wie ich die Quests gemacht habe ist das sicher nicht vorgesehen gewesen. Ich glaube die in der OZ hat man danach sogar schwerer gemacht. In der AZ geht das immer noch. Aber ich habe natürlich nicht selbst 23 Stunden am Tag gequestet. Das war automatisiert. Je 3 Quests + Münzen und Vorräte einsammeln in unter 10 Sekunden.
 
Ich sollte vielleicht anders anfangen, damit es nicht zu Missverständnissen kommt.
Die Initiative finde ich gut, fürchte nur, sie wird nichts ändern. Dafür "Menschelt" es auch in FoE zu sehr :rolleyes:


Das wir allen anderen Gilden noch ins Gesicht gucken können ohne rot zu werden wenn wir sagen dass wir ehrlich spielen.
Das nicht die Skriptuser unseren ehrlichen Gildies massenhaft Kämpfe wegnehmen.
Ja gut und schön, kann ich auch absolut nachvollziehen.
Nur wo ziehst du dann die Grenze zwischen denjenigen die tatsächlich "schnell klicken" und denjenigen die sich Bots programmiert haben ?
Ist dann doch nur eine Zeitfrage, das du auch unschuldige des Botusings bezichtigen wirst oder das deine Aussage bezüglich "wir spielen fair" nicht stimmen wird, weil du doch einen Botuser in deiner Gilde hast und es nicht bemerkst (oder du draufkommst, das du dir überhaupt nicht sicher sein kannst).

Du bekommst es ja nicht mit, wenn einer mit Hilfe des Chateau sich "Endlosschleifen" klickt und das jeden Tag bis zum Maximum ausnützt.

Ich sehe da nach wie vor keine Möglichkeit für uns als Spieler verlässlich die Botuser herausfinden zu können. Das wird weiterhin reiner Zufall bleiben.
 
Du bekommst es ja nicht mit, wenn einer mit Hilfe des Chateau sich "Endlosschleifen" klickt und das jeden Tag bis zum Maximum ausnützt.
Doch, das bekommt man mit. Ich wurde deshalb immer wieder gemeldet. Aber da die Questabbrüche nun begrenzt sind lohnt der Aufwand um da zu betrügen nicht mehr.

Sicher sein kann man natürlich nie. Deshalb verdächtige Spieler beim Support melden.
 
Doch, das bekommt man mit. Ich wurde deshalb immer wieder gemeldet. Aber da die Questabbrüche nun begrenzt sind lohnt der Aufwand um da zu betrügen nicht mehr.
Das fällt höchstens auf wenn es extrem ist. Wenn jemand aus dem ez das macht wird man das kaum mitbekommen, da man dort ja kaum Medaillen bekommt und die Güter üblicherweise weitgehend wertlos sind, die wird keiner versuchen zu verkaufen. Es fällt vll auf wenn jemand sehr schnell mit seinen lg vorankommt, aber da achtet man nicht unbedingt drauf und man kann es auch schwer einschätzen wenn man es nicht selber macht wie viel man dafür schleifen muss.

Ist wie im echten Leben, erwischt werden vor allem diejenigen, die es zu sehr übertreiben bzw dazu neigen ihren Fortschritt offen zu zeigen und sich ggf noch mit anderen anzulegen. So ist auch ein Spieler aufgeflogen der auf V pushaccounts verwendet hat, der war regelmäßig auf krawall aus, wo dann einige andere spieler das bemerkt haben und es dann direkt gemeldet haben.
 
Ist ein schwieriges juristisches Thema, es ist bisher nicht wirklich geklärt, da es dazu nahezu keine Verfahren gab. Es klagt halt kaum jemand wegen einem Spiel. Aber wenn es doch jemand tut wird es halt schwierig ob die AGB dann bestand haben. Denn nur weil etwas in den AGB steht ist es noch lange nicht rechtlich einwandfrei, wie ja auch die Banken vor einigen Monaten festgestellt haben xD
Inno ist ein Privatunternehmen und hat das virtuelle Hausrecht, das heißt, die können dir sogar ohne Begründung die Nutzung ihres Dienstes untersagen (FoE zu spielen dürfte ja für niemanden wirklich "in erheblichem Umfang über die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben" entscheiden, und wenn doch ist der Ausschluss vielleicht gar nicht so schlecht). Da gab es letztes Jahr ein Urteil des BGH zu:
Dabei ging es zwar um einen Online-Händler, aber das lässt sich übertragen.
 
Inno ist ein Privatunternehmen und hat das virtuelle Hausrecht, das heißt, die können dir sogar ohne Begründung die Nutzung ihres Dienstes untersagen (FoE zu spielen dürfte ja für niemanden wirklich "in erheblichem Umfang über die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben" entscheiden, und wenn doch ist der Ausschluss vielleicht gar nicht so schlecht). Da gab es letztes Jahr ein Urteil des BGH zu:
Dabei ging es zwar um einen Online-Händler, aber das lässt sich übertragen.
Da muss aber auch ergänzt werden, dass diese Rechtsprechung neu ist, erst seit dem Urteil aus 2020. Davor galt vor dem BGH, dass ein gewerblicher Händler der für die Allgemeinheit geöffnet hat einen sachlichen Grund für ein hausverbot benötigt.

Kannte das Urteil nicht, mir war nur das Urteil vom Juli 2021 bekannt wo der bgh entschieden hat, dass Facebook Nutzer nicht ohne vorherige Anhörung sperren darf. Die können also nicht so einfach vom hausrecht gebrauch machen, deckt sich aber trotzdem mit dem o. G. Urteil, da der bgh dort ja ergänzt hat, dass es für Bereiche die einen entscheidenden einfluss aus die gesellschaftliche Teilnahme haben immer noch ein sachlicher Grund bedarf und das hat man bei Facebook offenbar festgestellt, dass dies dann gegeben ist.

Trotzdem wird sich ein Anbieter eines Spiels hüten, den Eindruck zu erwecken willkürlich zu sperren, da das potentielle Echtgeld Kunden abschreckt.
 
Facebook hat ein ziemliches Monopol, daher kann ich schon verstehen, dass man da einen entscheidenden Einfluss auf das gesellschaftliche Leben sieht. Browserspiele gibt es allerdings wie Sand am Meer.

Ich stimme dir auch zu, dass das für einen Spieleanbieter geschäftsschädigend sein kann.